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Kandidat f├╝r die Landtagswahl 2013 in Bayern

Samstag, 3. August 2013 | Autor:

Als W├Ąhler war ich immer darauf bedacht, dass meine Stimme, die ich abgebe, auch f├╝r mein Frankenland z├Ąhlt. Doch leider war das nur sehr selten m├Âglich, da die meisten Kandidaten M├╝nchen unterstellt waren. Eine wirklich fr├Ąnkische Option gab es hier nie. Umso besser, dass es nicht nur endlich diese M├Âglichkeit gibt, sondern auch dass ich diesen Weg vertreten darf!

Als Mitglied des „Arbeitskreises zur Gr├╝ndung einer Partei f├╝r Franken“ war ich von Anfang an dabei und konnte die Gemeinschaft zur Parteigr├╝ndung begleiten. Seither fungiere ich als Stellvertretender Landesvorstand sowie Leiter des Arbeitskreises „Neue Medien“. Auch im Kreisverband N├╝rnberger Land bin ich als Beisitzer aktiv und wurde dort von den Mitgliedern zum Direktkandidaten f├╝r die Landtagswahl gew├Ąhlt.

Mein Hauptaugenmerk f├╝r die politische Arbeit m├Âchte ich auf die Infrastruktur der Region, der Energiewende in Franken und nat├╝rlich auf eine allgemeine Weiterentwicklung des Frankenlands richten.

Dringendstes Anliegen hier im N├╝rnberger Land ist f├╝r mich die Elektrifizierung der Bahnstrecke N├╝rnberg-Hof, bei uns besser bekannt als ÔÇ×Lauf rechtsÔÇť. Seit der Wiedervereinigung geh├Ârt es zu den genehmigten Projekten, wurde aber immer zu Gunsten anderer Vorhaben nach hinten geschoben, obwohl wegen Bauf├Ąlligkeit der Br├╝cken ohnehin gebaut werden muss. Hier muss der Freistaat der Bund vorfinanzieren, so wie er es bei der Strecke M├╝nchen-Lindau auch getan hat!
Eine Elektrifizierung h├Ątte eine Anbindung des Gebietes ÔÇ×rechts der PegnitzÔÇť sowie des Schnaittachtals und sogar des Pegnitztals an das N├╝rnberger S-Bahn-Netz zur Folge. F├╝r Oberfranken ist dieser Ausbau besonders wichtig, damit diese Region nicht noch weiter ÔÇ×abgeh├ĄngtÔÇť wird. Zu guter Letzt ist elektrischer Fahrbetrieb einfach umweltfreundlicher als Dieselbetrieb.

Womit wir bei der Energiewende w├Ąren. Ich bin absolut ├╝berzeugt von der Energiewende und kann im Zuge der Umstellungen und Bauma├čnahmen h├Âhere Energie-Preise durchaus akzeptieren. Doch leider wird man den Eindruck nicht los, dass die Energie-Riesen hier versuchen eine dezentrale Energieversorgung zu torpedieren. Die geplanten ÔÇ×Monster-TrassenÔÇť (HG├ťs) quer durch Deutschland, dienen nur dazu, nach wie vor mit zentraler Energieerzeugung wie z.B. Offshore-Anlagen Geld zu verdienen – B├╝rgerkraftwerke und Windr├Ąder (wie z.B. in Offenhausen) werden hingegen ignoriert. Zumal durch Investitionen von Privatleuten, die sich z.B. Solarzellen aufs Dach legen (in 2011 ├╝ber 7,3 Gigawatt Leistung), ohnehin immer mehr Strom regional produziert wird (heutzutage wird ja immer noch Strom exportiert). Sp├Ątestens wenn diese dann in 2022 fertiggestellt sind, werden diese Ferntrassen wohl ├╝berfl├╝ssig und d├╝rften als Investitionsruinen unser Frankenland ÔÇ×verschandelnÔÇť. Die geplanten Kosten in H├Âhe von rund 20 Mrd. Euro, die auf die Netzgeb├╝hren umgelegt werden, sollten besser investiert werden.

Ein Franken: Da Franken leider immer wieder von M├╝nchen gegeneinander ausgespielt wird, wird es Zeit endlich mit einer gemeinsamen Stimme zu sprechen. Eine Zusammenlegung der 3 Regierungsbezirke w├Ąre hier n├Âtig und w├╝rde Kosten sparen.

Metropolflughafen N├╝rnberg: Wir von der Partei f├╝r Franken sind der Auffassung, dass jede Metropolregion einen eigenen Flughafen braucht. So muss auch hier der Freistaat Bayern den Airport in N├╝rnberg genauso f├Ârdern, wie er das f├╝r den M├╝nchner tut: Statt den B├╝rgerentscheid von 2012 zu missachten und trotzdem eine 3. Startbahn ins Erdinger Moos zu stellen, muss ein zukunftsf├Ąhiges Konzept f├╝r den Flughafen im Knoblauchsland erstellt werden.

Nat├╝rlich gibt es noch viele weitere Themen, die wir hoffen mit Ihrer Stimme nach der Landtags- und Bezirkstagswahl 2013 angehen zu k├Ânnen.

Partei f├╝r Franken ÔÇô DIE FRANKEN! Die einzige echte Alternative zur bayerischen Politik!

F├╝r weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte.

Andreas Brandl, 39 alt, verheiratet und 2 Kinder. Aufgewachsen in R├╝ckerdorf, heute in Lauf lebend arbeite ich als EDV-Supporter bei einem fr├Ąnkischen Softwarehersteller.

Die ÔÇ×Partei f├╝r Franken ÔÇô DIE FRANKENÔÇť ist eine b├╝rgerliche Volkspartei, die 2009 in Bamberg gegr├╝ndet wurde und seit 2010 beim Bundeswahlleiter gelistet wird. In Ober-, Mittel- und Unterfranken befinden sich inzwischen Bezirksverb├Ąnde, sowie auch die ersten Kreisverb├Ąnde. Die Partei hat derzeit 250 Mitglieder.
ÔÇ×Die FrankenÔÇť legen das Hauptaugenmerk auf die Belange Frankens und werden 2013 zur Landtagswahl in Bayern, sowie 2014 zur Kommunalwahl und zur Europawahl antreten.
Die Partei ist Mitglied in der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion N├╝rnberg.

Thema: Allgemein, Computer, Wahlthema | Ein Kommentar